„Jagdgenossenschaft und Förderverein“ – eine stete Größe für das Stift.

Der Satzung der Jagdgenossenschaft und der erfolgreichen Arbeit des Fördervereins der Braun´schen Stiftung haben wir die Spende von drei Pflegewagen zu verdanken.

Mit der Erweiterung des Senioren, Wohn- und Pflegeheims konnte dank der Spendenfreudigkeit der Jagdgenossenschaft und dem Förderverein der Braun´schen Stiftung dem Wunsch nach zusätzlichen Pflegewagen entsprochen werden. Nach der Erweiterung unserer Einrichtung sind die Wege für unsere Pflegekräfte wesentlich länger geworden und so mussten pro Schicht mitunter einige Kilometer zurückgelegt werden.

Auf den modernen Pflegewagen finden Pflegeprodukte Platz die übersichtlich angeordnet sind und so die Arbeitsorganisation verbessern, indem Wege und Zeit eingespart werden. Die hierdurch gewonnene Zeit kommt unseren Heimbewohnern zu Gute.

Die Freude der Pflegekräfte und Mitarbeiter/innen war groß, als Herr Hubert Dudenhöffer von der Jagdgenossenschaft und Herr Rudi Jud  von der Vorstandschaft des Fördervereines, mit seiner Vorstandskollegin und seinen Kollegen, die Übergabe an den Einrichtungsleiter Herr Hans Peter Schulz vornehmen.

Danke für diese tolle Unterstützung.

Zwei Schutzengel für Bewohner im Stift verpflichtet   

Ein lang gehegter Wunsch ging für die Braunsche Stiftung in Erfüllung.

Der Förderverein, vertreten durch den Vorsitzenden Herrn Rudi Jud sowie Frau Wiegel, Herrn Seelinger und Herrn Werling übergaben zwei „digitale Schutzengel“ an den Einrichtungsleiter Herrn Schulz vom Senioren-, Wohn- und Pflegeheim.

Die Spende des Vereins wurde unterstützt durch Gelder von Herrn Dollt, Inhaber der Firma DOMA aus Speyer. Vielen Dank den Spendern und dem Förderverein. Die beiden digitalen Türwächter einschließlich Zubehör im Gesamtwert von rund 6.000 Euro,  überwachen zwei Ausgänge des Stifterbaus. An Demenz erkrankte Bewohner mit Weglauftendenzen, die ein Armband tragen, alarmieren das Pflegepersonal  beim Verlassen des Gebäudes durch einen Alarm. Dazu wird das Signal an den Schwesternruf weitergeleitet und informiert die Mitarbeiter/innen auf den mobilen Telefonen. Damit ist es möglich die betreffende Person schnell aufzufinden und zur Rückkehr in die Einrichtung anzusprechen. In Abstimmung mit dem Amtsgericht in Germersheim wurde dieses System als „ nicht freiheitsentziehende Maßnahme“ eingestuft, wenn die Bewohner ohne Zwang und körperliches Festhalten, zur Rückkehr bewegt werden. Personen mit Weglauftendenzen zu schützen, ohne diese in ihrem Willen medikamentös zu beeinflussen oder in eine spezielle Einrichtung zu bringen, ist eine große Herausforderung für Alle.

Das Heim ist stolz, dass zur Zeit keine freiheitsentziehende Maßnahmen mit dem Amtsgericht vereinbart sind. Die Freiheit des Einzelnen ist ein hohes Gut, dass die Einrichtung in Abstimmung mit Angehörigen, ohne zwingende Not, nicht einschränken möchte. Dabei müssen jedoch damit verbundene Risiken bewertet und ggf. prophylaktisch eingeschränkt werden. Mit dem ausbaufähigen System, das jedoch nur den Stifterbau an den Hauptwegen weitgehend beschützt, ist das Heim einen großen Schritt weiter gekommen.