Die umfassende Sanierung und der Neubau schreiten mit Meilenschritten voran.  „Als Vorsitzender der Braun’schen Stiftung möchte ich das Seniorenheim in einem Zustand wissen, in dem ich es selbst bewohnen wollte,“ sagt Ortsbürgermeister Reiner Hör. Das war lange Zeit nicht mehr der Fall. Die letzte umfassende Modernisierung fand in den 90er Jahren statt.

Der Zustand der Zimmer war nicht mehr zeitgemäß. Sie waren lediglich mit einer kleinen Nasszelle ausgestattet, mit Toilette und Waschbecken. Die Türen so schmal, dass weder Rollator noch Rollstuhl hindurch passten. Außerdem wurden die Bewohner zu 80% in Doppelzimmern untergebracht, was heutzutage nicht mehr üblich ist. Außerdem waren sie nicht barrierefrei.

Zwar ist die Braun’sche Stiftung das einzige Seniorenheim mit stationärer Unterbringung in der Verbandsgemeinde Rülzheim, die Zahlen der Neu-Anmeldungen waren dennoch rückläufig. „Klar, das spricht sich rum, wenn was nicht mehr so modern ist und die Unterbringung suboptimal. Und mit immer weniger Bewohnern sind wir dann auch nicht mehr konkurrenzfähig gewesen.“

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Die umfassende Sanierung und die Erweiterung der Gebäude, mit gleichzeitiger Aufstockung von 129 Betten auf 140, war also unabdingbar. „Als Vorsitzender der Stiftung und durch meine Besuche bei den Bewohnern am Wochenende, gemeinsam mit meiner Frau, weiß ich schon genau, wo es gefehlt hat“, sagt Reiner Hör.

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Mittlerweile sind die ersten Bauabschnitte abgeschlossen. Der neue Gebäudeteil konnte bereits von den Bewohnern bezogen werden. Die meisten Zimmer im sanierten Mittelbau sind auch bereits fertig gestellt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Zimmer sind hell, die neuen Bäder groß genug für Rollstuhl und Rollator und jedes Bad ist mit einer Dusche ausgestattet. Die meisten Zimmer verfügen über Balkone mit Blick ins Grüne. Die Wohnqualität ist jetzt spürbar. Mit der Sanierung der Gemeinschaftsräume und der restlichen Zimmer ist bereits begonnen worden.

Die Fertigstellung der kompletten Grundsanierung ist für Dezember 2017 geplant. Danach haben wir u.a. 105 Einzelzimmer, 1 Ein-Bett-Appartement sowie 1 Zwei-Bett-Appartement mit Zugang zur Dachterrasse.

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Die Braun’sche Stiftung bietet Kurzzeitpflege, Dauerpflege, Verhinderungspflege und Essen auf Rädern an.

Braun'sche Stiftung Rülzheim
2017

Die Braun’sche Stiftung liegt in ruhiger Lage direkt am Klingbach, nur wenige Gehminuten von der Kirche, vom Bahnhof, von der Bushaltestelle und der Ortsmitte entfernt.

Braun'sche Stiftung Rülzheim
2017

Die meisten Zimmer verfügen über einen Balkon. Die Zimmer sind mit einer Grundmöblierung ausgestattet, jedoch können sie jederzeit durch private Möbel verfeinert werden.

Braun'sche Stiftung Rülzheim
2017

Historie der Braun’sche Stiftung in Rülzheim

2018

Fertigstellung

des Umbaus der Braun´schen Stiftung

2016

Fertigstellung...

Fertigstellung des ersten Bauabschnitts

2014

Umbaubeginn

Beginn mit den Um- und Anbaumaßnahmen der Braun`schen Stiftung

2013

Rückbau...

Rückbau des Kinder- und Jugendheims

2012

Planung für das Jahr 2013 steht die Modernisierung...

2012 In Planung für das Jahr 2013 steht die Modernisierung der Braun`schen Stiftung an. Durch Um- und Anbauarbeiten entstehen ca. 80% Einzelzimmer mit Rollstuhlgerechten Nasszellen.

2002

Mehr Kapazität in der Küche

Nach dem Umbau und Modernisierung der Küche im Altenheim, werden täglich im Schnitt für 129 Bewohner das Frühstück, Mittagessen und das Abendessen zubereitet.

2001

Modernisierung Waschküche

Ab März 2001 kann die modernisierte Waschküche genutzt werden. Ab diesem Zeitpunkt besteht ein reiner und unreiner Wäschebereich.

1996

Abschluss des Bauprojektes

Abschluss des Bauprojektes, rechtzeitig zum 150. Jubiläum der Stiftung

1994

Die Schwestern von Esthal verließen...

Die Schwestern von Esthal verließen auf Anordnung des Mutterhauses die Stiftung. Die Stelle der Heimleitung, die bis dahin immer eine Schwester inne hatte, wird erstmalig von außen besetzt. Die Stiftung erhält nun ihre eigene Verwaltung und wird somit von der Verbandsgemeinde abgekoppelt.

1991

Große Erweiterung

Große Erweiterung des Hauses mit Schaffung von Tagespflege- und Kurzzeitpflegeplätzen.

1978

Neubau

Neubau des Kinderheimes wird abgeschlossen.

1973

Abschluss umfangreicher...

Abschluss umfangreicher Erweiterungs- und Umbauten am Alten- und Pflegeheim. Das Altenheim verfügt nun über 117 Pflegeplätze. Nun wurden auch Krankenschwestern, Pflegekräfte, Küchen- und Wirtschaftspersonal eingestellt. Die Kassen- und Rechnungsführung wurde zu der Zeit noch durch die Verbandsgemeinde Rülzheim durchgeführt. Die neu entstandene Hauskapelle wurde der Hl. Elisabeth geweiht, der Patronin für die Werte der christlichen Nächstenliebe

1961

Modernisierung

Modernisierung des Kinderheimes

1959

Neubau...

Neubau eines Wöchnerinnenhauses mit Schwesternwohnungen

1939

Haus zum Lazarett umfunktioniert

1939-1945 wurde das Haus zum Lazarett umfunktioniert. Neben der ärztlichen und pflegerischen Betreuung von Verwundeten, wurde die Versorgung der durchziehenden Flüchtlinge und heimkehrenden Kriegsgefangenen eine weitere zusätzliche und fast alltägliche Aufgabe.n

1914

Haus zum Lazarett umfunktioniert

1914-1918 wurde das Haus zum Lazarett umfunktioniert. Neben der ärztlichen und pflegerischen Betreuung von Verwundeten, wurde die Versorgung der durchziehenden Flüchtlinge und heimkehrenden Kriegsgefangenen eine weitere zusätzliche und fast alltägliche Aufgabe.

1852

Neue Leitung...

Leitung des Armenhauses durch drei Nonnen des Niederbronner Ordens

1851

Einzug der ersten Hilfsbedürftigen

Frühjahr 1851: Einzug der ersten Hilfsbedürftigen

27.10.1850

Tod des Stifters Franz Xaver Braun

Tod des Stifters Franz Xaver Braun. Er wurde unter der Freitreppe seines Armenhauses beigesetzt. Seine letztwillige Verfügung, wird bis zum heutigen Tag von verantwortlichen Bürgen der Gemeinde Rülzheim in die Tat umgesetzt.

1846

Entstehung der Braunschen Stiftung

Entstehung der Braunschen Stiftung durch den Stifter Franz Xaver Braun. Durch eine testamentarische Verfügung vermachte der Stifter ein umfangreiches Vermögen von „Haus, Hof und Boden“ für den Zweck eines Armenhauses. Hier sollten nach seinem Willen die Armen und Kranken gepflegt und die Jugend zu guten, sittsamen und arbeitsamen Menschen gebildet werden.